Rezensionen

„Franci Sca“ schreibt:

Ich habe gerade das zweite Buch durch und kann es wirklich nur jedem empfehlen, beide Bücher zu lesen. Besonders, wenn man auch schon ein mal in Burundi war, erkennt man viele Orte wieder, kann sich Gerüche zurück ins Gedächtnis rufen, oder Alltagssituationen nachempfinden. Aber auch für Afrika Interessierte geben die beiden Bände ein authentisches Bild wieder und man kann sich erste Eindrücke verschaffen. Besonders beeindruckend waren auch die zahlreichen Schilderungen über die Arbeit in den verschiedenen Projekten vor Ort und mit welchem Eifer und stetem Einsatz alle Beteiligten ihr Herzblut in die Arbeit stecken. Also insgesamt eine unglaublich spannende, aber auch nachdenklich stimmende Lektüre.

Marie Claire P. schreibt:

„Yambu“ est un livre passionnant, qui décrit les réalités du Burundi. Quand on lit ce livre on a l’image exacte du Burundi, on fait la rencontre d’une société paradoxale. On apprend en générale les problèmes socio-politiques du Burundi et en particulier on fait la rencontre de l’enfant/jeune en situation de la rue. Ce que je trouve important c’est que l’auteur du livre partage chaque instant, chaque malheur, chaque joie avec l’enfant/jeune de la rue. Du coup ce n’est plus une histoire racontée mais plutôt une histoire vécue. „Yambu“ est écrit dans un allemand facile (compréhensible), dans un style euphémiste. On lit une histoire triste, parfois choquante pourtant écrite d’une manière attenuée: quand on lit ce livre, on pleure et on rit en même temps.

Markus Raub schreibt:

Jambu! gibt einem einen spannenden Einblick in die Welt von Burundi und wie es sich anfühlt, als Europäer dort zu leben. Durch Philipp Zisers Art kommt dies auf sehr natürlichem Weg rüber und es fühlt sich so an wie wenn man selber dort ist. Wer sich für Afrika und besonders für Burundi interessiert, dem kann ich beide Bücher nur wärmstens empfehlen. Ich war selber schon in Burundi. Beim Lesen der Bücher lief bei manchen Passagen ein kleiner Film ab und ich kam mir vor wie vor Ort. Die Bücher kann ich nur empfehlen. Sicher all denjenigen, die sich für einen Freiwilligeneinsatz vorbereit und all den anderen, die sich nicht nur aus der Presse über Burundi informieren wollen.
Markus Raub, Rheinfelden (CH)

OmniScriptum Verlag schreibt:

Philipp Ziser schildert ein Kaleidoskop widersprüchlichster Eindrücke: Die Begegnung mit Waisenkindern und Kindersoldaten, Korruption, Krankheit und Armut aber auch freudige und hoffnungsvolle Momente – Weihnachten bei 30 Grad, Fußballspiele, fröhliche Feste und Ausflüge in eine beeindruckende Naturkulisse. Der Autor schafft mit seinem Burundi-Tagebuch, was nur wenigen Büchern zum Thema Afrika gelingt: Er gibt dem Leser einen tiefen Einblick in die Kultur des Gastlandes jenseits der gängigen Afrika-Klischees.

„Christine“ schreibt:

Das Buch ist sehr kurzweilig zu lesen, man erfährt sehr viel über das Land, die Lebensumstände und vor allem die berührenden Schicksale der Kinder.
Trotz aller widrigen Umstände bleibt nach dem Lesen ein positives Gefühl gepaart mit Optimismus und Hoffnung, weil es Menschen wie euch gibt, die handeln und Mut machen.

„Maisha“ schreibt:

„Yambu! Das Burundi-Tagebuch“ nimmt uns mit in ein Afrika jenseits von Löwen im goldenen Sonnenuntergang, verklärter Helferromantik oder vorurteilsgeprägter Katastrophenmeldungen. Philipp Ziser geht unvoreingenommen, mit wachem Blick und echtem Interesse ins ostafrikanische Burundi zu einer Zeit, in der das Land gerade aus dem Bürgerkriegstrauma in die Nachkriegszeit tritt.
Kennen wir heute in Deutschland Krieg weitgehend nur aus den Medien oder den Erzählungen der älteren Generationen, begegnet Ziser in Burundi sogar Kindern, die die Brutalität an ihren eigenen jungen Körpern und Seelen erlebt haben, Kindern, die ihre Familien verloren haben oder selbst für die grausamen Machenschaften der Kriegstreiber als Kindersoldaten benutzt wurden. Er beschreibt in klarer und mitfühlender Sprache diese Kinder wie auch andere Kinder und Erwachsene, denen er begegnet. Ziser wohnt mit burundischen Kindern im Waisenhaus unter denselben Bedingungen wie sie und erlebt ihren Alltag, ihre Hoffnungen und Ängste, ihre Freude, Phantasie und ihren Lebensmut.
Was Ziser beschreibt, ist weit mehr als ein Abenteuer. Er schildert anschaulich einzelne Reisen ins Landesinnere, wo er unter anderem Projekte der Fondation Stamm besucht. Mit ihm stehen wir ohnmächtig vor dem Elend der Batwa in den Bergen, freuen uns mit ihm und den Kindern aus dem Heim für Straßenkinder über einen Strandausflug oder sitzen gleichermaßen befremdet wie er im Publikum eines Fußballspiels im Kongo zwischen kongolesischen und pakistanischen Soldaten.
Diese unmittelbare Nähe zu den Menschen macht Zisers Buch so persönlich und berührend. Er lässt uns direkt teilhaben an seinen Gedanken, seinen Fragen und seinem Erleben. So wie er im Lauf des Buchs in Burundi mehr und mehr ankommt und Freunde findet, bringt er uns das Land näher und gibt diesem Irgendwo in Afrika individuelle Gesichter. „Yambu!“ zeigt Zisers ehrliche Liebe zu Afrika und im Speziellen zu Burundi und den Burundern.
Dieses Buch ist ein Geschenk für alle, die einen tieferen Blick nach Afrika werfen möchten. Und wer plant, als Freiwillige(r) in ein afrikanisches Land zu gehen, findet hier einen ungeheuer informativen, spannenden und aufrichtigen Erfahrungsbericht.
Bleibt nur noch die Freude auf Band zwei Ende 2013. Wir sind gespannt.

Johannes Grötecke schreibt:

„Bei vielen, vielen Geschichten und Schilderungen habe ich mich sofort wieder nach Burundi versetzt gefühlt. Genau so habe ich es auch erlebt! Ich denke, Du zeichnest ein ehrliches, authentisches, abwägendes Burundi-Bild, mal aus der Sicht des „neutralen Journalisten“, mal aus der eines direkt Betroffenen (kann man das überhaupt trennen?). Du bietest mehrere Ebenen der Auseinandersetzung an, mal „akademisch-abstrakt“ (etwa „Wer ist Schuld an der Unterentwicklung?“ oder der westliche Blick auf Afrika), meist aber konkret und anschaulich. Dass Dein Herz für die Burunder schlägt, dass Du so auch westliche Vorurteile über „die Afrikaner“ widerlegst, und dass Du auch kriminelles Verhalten empathisch erklären kannst (ohne es gutzuheißen), ist nur natürlich und sympathisch. Schmunzeln muss man immer wieder, und das ist – trotz des oft ernsten Themas – eine sympathische Art, etwa bei der Beschreibung der Hochzeits-Modalitäten oder dem Verkehr auf dem Hauptmarkt Bujumburas.

Das Buch ist sehr geeignet als Einstieg für Leute, die nach Burundi reisen wollen (mit vielen praktischen Tipps, etwa zu Krankheiten/Impfungen, Prepaid-Karten, Essen, Währung), aber auch – wie bei mir – als „Nachlese“. Und es füllt, so war mein Eindruck vor meiner Reise, eine schmerzliche Lücke in Sachen deutschsprachige Literatur zu Burundi.“

„kwnsi“ schreibt:

Philipp hat in seinem Buch Land und Leute, seine Arbeit mit den Kindern, die Arbeit von Verena Stamm so gut beschrieben, dass man sich selber regelrecht auf Burundis Strassen und Dörfern wiedersieht. An alle Leute, die Hilfsorganisationen wie Burundikids unterstützen wollen, und sich für die Kinder Afrikas interessieren, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

Steffen Groß schreibt:

In „Yambu! Das Burundi-Tagebuch“ tauchen wir mit Philipp Ziser tief in die Anfangszeit seines nun sieben Jahre dauernden „burundischen Lebens“ ein, das einst als Freiwilligendienst im Jahr 2006 begann. Er zeigt uns ein vielfältiges, facettenreiches Burundi ohne dabei die zweifelsohne mannigfaltigen Herausforderungen auszublenden oder diese als europäische Medienhysterie abzutun. Mit offenen Augen, mutig, neugierig und einer immensen Auffassungsgabe führt er uns durch Bujumbura und die Provinzen des Landes und trägt dazu bei uns ein anderes Afrika zu zeigen, größtenteils unverklärt, vorurteilsfrei, aber vor allem realistisch und unmittelbar. Unverkennbar ist Ziser‘s eigene Entwicklung zu erkennen, er schafft immer öfter den Perspektivwechsel zwischen der eigenen und der burundischen Kultur, er kommt an im Land.
Gleichermaßen werden im Buch auch die unüberwindbar scheinenden strukturellen Unterschiede deutlich, die interkulturelle Zusammenarbeit zur Herausforderung machen und denen sich auch Philipp Ziser nicht entziehen kann. Der Muzungu, der Weiße, mit 1,90 m Körpergröße kann sich nicht verstecken, er wird überall wahrgenommen. Es ist das unbehagliche Gefühl des Andersseins, aber auch die Tatsache andere Möglichkeiten zu haben, zu nutzen und dies darüber auch von außen zugeschrieben zu bekommen, sei es durch Betteln, Fragen nach Arbeit oder einfach das Wundern darüber, warum ein Weißer zu Fuß geht.
„Yambu! Das Burundi-Tagebuch“ eignet sich für alle, ob jung oder alt, die sich für eine ernsthafte und zugleich sympathische Auseinandersetzung mit einem afrikanischen Land begeistern lassen. Ziser’s Geschichte empfiehlt sich natürlich auch für Menschen, die einmal nach Burundi reisen möchten oder bereits dort waren. Nicht zuletzt kann es dazu beitragen, über herkömmliche Statistiken und Berichte bekannter Hilfsorganisationen und Medien hinaus über das Partnerland Baden-Württembergs in Ostafrika zu informieren.

Rezension der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg

Zu „Yambu!“ Teil I und II.

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